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Die Leine - Die Verbindung

Oft unterschätzt, aber mit dem Geschirr das wichtigste Utensil - die lange Leine! Sie bildet die Verbindung zwischen uns und unserem Hund. Sie ist nicht nur ein Halteseil, sondern überträgt Spannung und ist unsere Kommunikationsleitung zum Hund!

Ich empfehle generell die Arbeit mit einer 10-12 Meter langen Leine, damit der Hund in gefahrlosen Situationen so viel Raum wie möglich zum selbständigen Arbeiten hat. Bei der Materialwahl kommt es auf den Geschmack und das Gefühl des Menschen an.

Hier die gängigsten Leinentypen:

Lederleinen sind optimal geeignet für das Trailen, da sie eine natürliche Elastizität haben und sehr leicht sind. Sie nehmen keinen Dreck oder Nässe auf und sind leicht zu reinigen.
Nachteil: Sie werden bei Nässe sehr rutschig.

 

 

Gurtbandleinen saugen sich oft schnell mit Wasser voll, werden dann schwer und sehr dreckig. Außerdem sind sie ohne Handschuhe bei stark ziehenden Hunden nicht zu empfehlen.

Eine Ausnahme bildet die Niggeloh Schweißleine, die ich persönlich sehr schätze, da sie so gut wie keinen Schmutz oder Feuchtigkeit aufnimmt und auch bei Nässe ein hervorragendes Arbeitsgerät ist. Die Leine hat mit 12m eine gute Länge und ist sehr leicht. Handschuhe sind auch hier sinnvoll.

 

Biothane Leinen haben die gleichen Vor- und Nachteile wie die Lederleinen, sind aber teilweise schwerer und nicht so elastisch wie Leinen aus Fettleder. Allerdings sind diese Leinen auch in Neonfarben zu bekommen, was die Sichtbarkeit der Leine und des Hundes erhöht.