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Anatomie der Hundenase

Die Hundenase besteht nicht nur aus dem, was wir sehen.
Abb. 2 - Schematische Darstellung der olfaktorischen Bereiche

 

Die Geruchsorgane des Hundes sind wesentlich besser beschaffen als die des Menschen. Sie besitzen über 20 mal so viele Riechzellen wie die des Menschen und verfügen über viel mehr Fibrillen (Riechhärchen), die den Geruch binden.  Durch das Schnüffeln ist der Hund in der Lage, bis zu 300 Mal in der Minute einzuatmen und die Partikel in die Nase zu leiten.

Die Geruchspartikel werden über die Nasenlöcher in die Riechschleimhaut transportiert, in der sich die Riechsinneszellen befinden (Abb. 2). Diese sind durch Riechnerven mit dem Riechhirn verbunden, welches die Informationen verarbeitet.

Fast im gesamten Inneren der Hundenase befindet sich olfaktorisches Gewebe. Die Nase des Menschen verfügt nur über einen sehr kleinen Bereich. in dem Riechzellen angesiedelt sind.

Feuchtigkeit verbessert die Aufnahme der Geruchspartikel. Deshalb sollte während des Trainings immer frisches Wasser bereitgehalten werden. mit dem sich der Hund die Nase wieder befeuchten kann.